Krauthauser

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Monat: Juli 2018

Karthäusernelke – Beschreibung

Vegetative Merkmale der Karthäusernelke

Die Karthäusernelke ist eine ausdauernde krautige Pflanze und hat eine Wuchshöhe von 15 bis 45 Zentimetern. Die oberirdischen Pflanzenteile sind kahl. Das Gegenteil, das auf die Stammblätter angewendet wird, ist schwach auf dem Boden gewachsen. Die Blattscheide ist bis zu 15 Millimeter lang, etwa viermal so lang wie die Blattbreite. Das einfache Blatt ist schmal linear.

Generative Merkmale der Karthäusernelke

Die Blütezeit ist von Juni bis September. 7 bis 15 Blüten stehen in einem endständigen, blumenförmigen Blütenstand. Die Hochblätter und der Kelch sind braun und ledrig und trocken. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig. Die violette Krone hat einen Durchmesser von etwa 2 bis 2,5 Zentimetern. Die Blütenblätter sind auf der Vorderseite gezähnt.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 30.

 

Karthäusernelke

Die Karthäusernelke (Dianthus carthusianorum), in Österreich auch „Stoanagl“ genannt, ist eine Art der Gattung der Nelken (Dianthus) innerhalb der Nelkengewächse (Caryophyllaceae).

Woher stammt eigentlich der Name Karthäusernelke?

Karthäusernelke gehörte eindeutig zur Standardausstattung vieler Klostergärten. Vielleicht führte dies zur Namensgebung. Die Mönche und Nonnen pflanzten die Karthäusernelke als Arzneipflanze, weil alle Pflanzenteile Seifenbestandteile (Saponine) enthalten, die sie gegen Muskelschmerzen oder Rheuma anwenden konnten.

Interessante Fakten über Karthäusernelke

Wir haben einige Interessante Fakten über Karthäusernelke gefunden. Wissen Sie, dass Karthäusernelke die Blume des Jahres 1989 war? Sie steht unter Naturschutz. Die Karthäusernelke ist auch auf der 70-Cent-Briefmarke der Dauerserie „Blumen“ der Deutschen Post AG abgebildet, deren erste Ausgabe am 13. April 2006 erschien.

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