Rezepte aus Angelikas Küche
Hier auf vielfachen Wunsch wieder meine Rezepte: wer täglich kocht, läßt auch Phantasie walten!
Leider hat mein lieber Gatte die ersten Rezepte in einem Anflug von "Sättigung" rausgelöscht, so daß ich sie nun wieder einstellen werde. Alle Rezepte sind für Liebhaber einer guten und vor allem "schlanken" Küche gedacht!
Schokoladentorte mit Sauerkirschen
1 Tortenboden aus:
3EL Mehl, 3El Zucker, 1 TL Bachpulver, 3 EL ÖL und 3 Eier alles gut mit Mixer verrühren und ca. 10 min. backen. Auskühlen lassen
Belag:
3 Päckchen Paradiscreme Schoko, 2x 200g Schlagsahne, 1x Sahnesteif von einem Glas Sauerkirschen 350g Kirschen und 274g Saft zusammen in eine Schüssel mit gut schließbarem Deckel geben. Das ganze kräftig schütteln, bis Masse steif ist. Dann das Ganze auf den vorbereiteten Boden verteilen.
Evtl. mit Schokoraspeln oder Mandelsplittern verziehren und dann in den Kühlachrank geben. Eine Leckerei für heiße Tage ist fertig
Guten Appetit
Lemoni mit Mandelmilch
150g Schinkenspeck gut anbraten, 1 große Zwiebel oder 2 Schlottenzwiebeln schneiden und mit anbraten. 4 Minutensteak auch vom Huhn oder Pute schneiden und mit anbraten. Alles gut würzen mit Salz und Pfeffer.
60g geriebene Mandeln in 250 ml.Milch einrühren und dazugeben. Jetzt alles gut durchkochen lassen. Zum Schluß mit Zitronensaft abschmecken.
Dazu kann man Buchweizen reichen. Pro Peron rechnet man ca.65g Buchweizen. Diesen wie Nudeln kochen, dann abseihen und mit brauner Butter und etwas Maggy Speisewürze verfeinern.
Guten Appetit
Zuchinipfanne
300g Schabefleisch mit Zwiebel ,1 Ei Semmelmehl, Salz ,Pfeffer und 1Tl Senf vermengen und in heißem Öl anbraten. Dann 1 Zuchini ca.500g schneiden und mit anbraten. Später 1 Beutel von Knorr für Zuchinipfanne mit 200ml Wasser zugeben. Das ganze köcheln lassen bei leichter Hitze.
Auch hier kann man Buchweizen dazureichen, oder auch Nuden, Reis oder Kartoffeln.
Guten Appetit
Mittelalterliche Spätzle (Knetel) - pfanne für 2 Personen
Elektroherd auf ca. 200 °C anheizen
150 g Putenbrustfilet mit 2 geschnittenen Schlottenzwiebeln in etwas Öl anbraten.
3 kleine Eier, Salz, Muskat mit Mehl verrühren. Wenn Masse leicht fest ist , mit einem Löffel in kochendes Salzwasser tropfen. Die festgewordenen Knetel durch ein Sieb geben und in eine Auflaufform schütten.
Dazu das angebratene Putenfilet, sowie 150 g gewürfelten Schnittkäse und etwas gehacktes Liebstöckel hineintun.
Alles gut verrühren und dann ab in den Ofen. Nach ca. 10 Minuten kann die Pfanne auf den Tisch. Bitte nicht die Zunge verbrennen.
Guten Appetit
Zuchini mit Rindfleischbratensoße
Nehmen Sie ein große Zuchini, dazu 100g Kaßlerschinken und 150g Wiener Würstchen.
Den in kleine Stückchen geschnittenen Kaßlerschinken mit den ebenso geschnittenen Wiener in heißem Öl anbraten. Dazu geben Sie 1 große Zwiebel, die bebenfalls braun gebraten wird.
Wenn alles schön braun ist, dann die in Stücke geschnittene Zuchini hinzugeben.
Nun das Ganze zusammen schön braten. Anschließend mit etwas Rindfleischbratensoße ablöschen. Jetzt geben Sie etwas saure Sahne hinzu.
Zuletzt, je nach eigenem Geschmack abschmecken mit Salz, Pfeffer und einigen Spritzern Maggi.
Nun können Sie das Gericht auf die Teller geben. Darüber empfehle ich noch einen Hartkäse reiben. Möglichst einen , mit kräftigem Geschmack.
Lassen Sie das Gericht dünnflüssiger, können Sie es als Suppe mit Brot dazu verspeisen. Machen Sie s dicker, also mit weniger Soßenzugabe, können Sie als Beilage Nudel, Reis oder Buchweizen wählen.
Probieren Sie es aus und lassen Sie es sich schmecken.
Rindersülze, wie von Muttern
Man nehme: 500 g Rindergoulasch. Diesen kocht man mit Wurzelwerk und 1 Brühwürfel oder Fleischbrühe. Anschließend läßt man diese Brühe mit Fleisch erkalten.
Jetzt das Fleisch herausnehmen und mundgerecht klein schneiden. Das Gemüse ebenso zerkleinern. Nun nimmt man 2 saure Gurken (Salzgurken) hinzu und stückelt diese klein.
Das geschnittene Fleisch, Wurzelwerk und die sauren Gurken gibt man nun in eine Schüssel und vermischt das Ganze durch umrühren.
Jetzt benötigt man Sülzpulver der Firma Ostmann. Dieses läßt sich ganz einfach nach Gebrauchsanleitung zubereiten: Wasser anwärmen, Pulver hinein und Essig dazu. Statt 150ml Weinesseig empfehle ich jedoch Spritessig (nur 100ml), daß ist natürlich Ihrem Geschmack überlassen.
Dieses wird nach Erwärmung (wie Gebrauchsanleitung) auf die bereits gemischten Zutaten geschüttet und anschließend nochmals durchgerührt. Jetzt warten Sie , bis das zubereitete Mal abgekühlt ist . Anschließend stellen Sie die nun fertige Sülze zum Ausgelieren in den Kühlschrank.
Und wenn sich dann Ihr Mann nicht auf die Sülze stürzt, dann ... mag er vielleicht gerade etwas anderes. Meiner hat sich jedoch sofort darüber hergemacht und ich darf Ihnen sagen, sein Lächeln und "mampfen" war eine Genugtuung für mich.
Mangold zu Mittag
Zuerst hat mein Mann ja die Zähne gehoben, aber dann schmeckte es besser, als gedacht! Wirklich!
Und das kam so:Wir bekamen zwei Hände voll Mangold geschenkt. Ich habe sie gewaschen und Stiel und Blätter getrennt. Die untersten Stückchen der Stiele kann man weglassen, die schmecken recht erdig.
Nun die Blätter zerreißen und die Blätter im Schnellkochtopf mit Salzwasser ca 1/4 Stunde kochen. Die Stiele klein schneiden un extra in Salzwasser mit etwas Butter kochen.
Jetz die Blätter abtropfen lassen, auskühlen lassen und mit dem Wiegemesser zerkleinern. Anschließend in einen Topf geben, in dem sie zuvor braune Butter angerichtet haben.
Die Blätter gut verrühren und dabei etwas Maggi-Würze hinzugeben. Abschließend noch mit etwas Petersilie bestreuen.
Die Stielstückchen in brauner Butter schwenken und auch hier einige Spritzer Maggi hineirühren.
Jetzt können Sie servieren. Die Blätter und Stiele natürlich getrennt lassen, da si unterschiedlichen geschmack haben. Am Besten geben Sie noch 2 Spiegeleier hinzu und Sie haben ein sehr schmackhaftes Mal.
Wer unbedingt sehr satt werden muß oder will , kann natürlich gern auch noch gekochte Kartoffeln dazu essen.
Wir haben beide Varianten getestet und ich sage Ihnen, auch Männer kann man mal mit etwas Grünem überraschen!
Meine Rezepte sind für die schnelle Küche gedacht. Deshalb verwende ich Erzeugnisse aus dem Handel und wandele sie je nach vorhandenen Zutaten ab. So sckmecken bestimmte Gerichte immer anders und man nimmt nicht zu. Es sei denn, man leckt den Teller ab und nimmt das Ganze noch einmal...
Ihre Angelika
